








BILDUNG EINES TOPOGRAFISCHEN ENSEMBLES
Um die Identität dieses Ortes zu definieren, schlagen wir vor, eine offene Wohnlandschaft mit vielen Möglichkeiten der Durchwegung zu gestalten. Die Topografie ermöglicht die Schichtung vom Öffentlichen bis zum Privaten in vielen Nuancen. Halböffentliche Gemeinschaftsbereiche sowie öffentliche Plätze sind Gestaltungselemente dieser Anlage. Entlang von Gehwegen, öffentlichen Plätzen und Photoshooting-Stationen entwickelt sich die Topografie auf unterschiedlichen Höhen und akzentuiert deren unmittelbares Umfeld.
SCHAFFUNG EINES COTTAGES FÜR DIE BEWOHNER ST. KLEMENS
Die Suche nach einer Alternative zum traditionellen Stationstypus führte uns zur Entwicklung verschiedener Häusergruppierungen, durch die das individuelle Wohnen in Gesellschaft eine subtile Neuinterpretation erhält. Nachbarschaft bedeutet in dieser Anlage, den Weg zum Zimmer jeden Tag anders zu erleben und ungezwungene Kontakte zu finden. Die Anordnung der Baukörper reagiert auf die Hanglage und die Blickbeziehungen.
GESTALTUNG VON BENACHBARTEN WOHNGRUPPEN
Die Anlage unterteilt sich in 10 Häuser mit unterschiedlichen Farbnuancen und Detaillösungen in den Zimmern und Fenstern. Die Häuser sind mit transparenten Bindegliedern verbunden die halböffentliche Nutzungen beinhalten. In der Erdgeschosszone befinden sich Nutzungen wie der Dorfplatz, der Multifunktionsaal, die Kapelle mit dem Raum der Stille, ein Café und ein Atelier. Auf dem Straßenniveau befindet sich ein Vorplatz mit direkter Verbindung zum Empfang, dem Friseur und einer Cafénische mit Außenterrasse.

