






Schichtung einer Stadt: Von der Straße über die Veranda durch die Küche in den Garten und zurück. Durch die Möglichkeit, die Stadt individuell und nach Bedarf zu „besetzen“, erweitert die Nähe zum urbanen Leben den Wohnraum in den Alltag hinein. Der Mehrwert des Wohnpiloten findet sich in den Zusatzangeboten von Stadt und Land wieder.
Kommunikation auf vielen Niveaus: Spontanität und visuelle Vernetzung – die Basis für Kommunikation. Die Einsicht in die halbprivaten „Nachbarschaftsräume“ zur Straße hin lässt zufällige Blickkontakte sowie die Option der Begegnung offen. Das Private im Kollektiven ist die Suche nach anderen Formen der Sozialisierung.
Identifizierung durch Aneignung: Individuelle Entfaltungsmöglichkeiten durch nicht definierte Flächen. Die urbanen Plätze ( Verandas, Stadtflure, Strassenwohnräume ) und die Landgärten ( Balkone, Terrassen, Gärten ) entwickeln aus der Grundstruktur des Wohnpiloten das Konzept des Einfamilienhauses im urbanen Kollektiv.
Flexibilität im Modul: Mehrfachnutzung und Raumrecycling. Der Wohnpilot ermöglicht durch Skelettkonstruktion und die Position der Hardware der Wohnungen (Schächte) die Antwort auf Veränderung in unterschiedlichen Lebensphasen. Wachstum und Schrumpfung, sowohl der Familienformen wie auch der Anteile am Wohnen bzw. Arbeiten, bleiben offen.
Klimazonen eines Gebäudes: Fließende Temperaturzonen und die Sonne als Steckdose. Alle Wohnungen des Wohnpiloten sind querdurchlüftet und haben den „Klimaraum“ der Fassade als Witterungsabstand. Die Architektur bildet durch die Rasterstruktur des vorgesetzten Regals die Möglichkeit der individuellen Regulierung des Wohnklimas mithilfe der vorgeschlagenen Ausbaupakete.
Materialien der Nachhaltigkeit: Dauerhaftigkeit trifft auf Erneuerbarkeit. Die Hardware der Wohnung im strengen Raster wird als Skelettbauweise in Stahlbeton realisiert. Fertigteilholzpaneele, als Software der Wohnungen gedacht, definieren die Hülle.

