








SUN.SHINE in EUROGATE
Vom passiv zum aktiv genutzten Haus
Das Projekt sieht einen mäandrierenden Baukörper vor, der sich mit dem angrenzenden Park sowie der Sonnenrichtung „verflicht“ und auf diese Weise jeder Wohnung einen visuellen Bezug zu Park und Sonne ermöglicht. Vertikal teilt sich das Volumen in eine heterogene Sockelzone unterschiedlicher Nutzungen und einen Baukörper differenzierter Höhenentwicklung darüber. Dieser artikuliert sich durch die Ausbildung von drei Hochpunkten nach Süden zum Park als eine Folge von Stadtvillen, nach Norden bietet er eine höhendifferenzierte, geschlossene Skyline. 3 natürlich belichtete, zentrale Atrien erschließen das Gebäude.
Die Erdgeschoßzone beherbergt ein Büro- und Geschäftslokal, ein Kinder- und Jugendzentrum der MA 11, sowie Neben- und Gemeinschaftsräume wie Jugendspiel- und Gemeinschaftsraum, Gemeinschaftswerkstatt und Waschküche mit angelagertem Kleinkinderspielplatz. Daneben befinden sich parkseitig 6 Maisonettenwohnungen.
Darüber stapeln sich 69 Geschoßwohnungen mit Südwest- bzw. Südostorientierung.
Jede Wohnung hat einen Freibereich (Balkon, Terrasse, Eigengarten) mit direktem Süd- und Parkbezug.
Das haustechnische Konzept für die kontrollierte Wohnraumbelüftung nutzt die Baukörpergeometrie: Während sich die Atrien über die Geschoße nach Norden zur Parkfläche Epk öffnen und als von oben belichtete Vertikalräume die „Sommerlungen“ des Gebäudes bilden und für Nachtabkühlung und Luftansaugung in den beschatteten Nordflächen während der Sommermonate sorgen, trägt die Südfassade 3 schwarze Schächte. Sie bilden die „Winterlungen“ des Gebäudes und sorgen analog einem Erdkollektor für Luftvorwärmung in der kalten Jahreszeit.

