1-BILDUNG EINES URBANEN IDENTIFIKATIONSRAUMES Am Verkehrsknoten über der A23 und der U1 soll durch die Positionierung von Einzelgebäuden entlang des Kreisverkehrs ein neuer urbaner Identifikations- und Aktivitätsraum entstehen. Die Baukörper verweisen in ihrer Dimensionierung auf die Maßstäbe der Umgebung, wobei bewusst gesetzte Hochpunkte eine Beziehung zum weiteren Umfeld eingehen.
2- ATMENDE PLAZA Durch die Differenzierung in mehrere Baukörper von moderater Höhe und durch die kreisförmige Anordnung entsteht eine zentrale Plaza von hoher urbaner Qualität. Unterschiedliche Ebenen reduzieren die Gebäudehöhen auf ein angenehmes Maß und ermöglichen einen „er-lebenswerten“ Raum mit unterschiedlichsten Möglichkeiten der Bespielung.
3-GESTALTUNG DES AUSSENRAUMES Entlang der Außenränder der Bebauung entsteht durch gezielte Bepflanzung ein grüner Filter, welcher insbesondere in den zum Verteilerkreis hinführenden Straßen die Blicke auf den neuen Stadtraum zieht. Auch dem Autofahrer erschließt sich diese „filmische“ Urbanität mit seinen unterschiedlichen Sequenzen. Die Gebäude selbst nehmen sich in der Erdgeschoßzone zurück und bieten Platz für die notwendigen Funktionsflächen und Logistik, damit der Innenbereich davon freigespielt werden kann.
4-BEZIEHUNGEN ZUR STADT Die Blickachsen sind von großer Wichtigkeit für die Anordnung und die Gestaltung der Baukörper, in erster Linie für die Dynamik der ASFINAG- Zentrale direkt über der Unterführung der A23 und der daraus resultierenden Signalwirkung für das gesamte Areal. In der Verlängerung der Favoritenstraße hingegen wird der zentrale Platz mit seiner Lebendigkeit und Urbanität durch die osmotische grüne Grenze betont. So entstehen von jeder Straße aus eigene „Tore“ zum neuen Stadtraum, welche die Neugierde wecken, diesen Teil mit seinen andersartigen Hierarchien zu entdecken und zu erleben.
5-BAUPHASEN Die Anordnung der Baukörper und die Gestaltung des Platzes ermöglichen aber auch eine entsprechende Raumwirkung und Identifikation im Falle einer Aufteilung in verschiedene Bauphasen.

Favoriten

Verteilerkreis im Palimpsest

Typologie: 
Multifunktion, 
Städtebau
Land: 
Österreich
Ort: 
Wien
Adresse: 
1100, Verteilerkreis
Datum: 
10 März 2014
Fläche: 
93.831 m2
Bauherr: 
Asfinag Aktiengesellschaft
Status: 
Wettbewerb
Experte: 

B+G Ingenieure, Werner Rosinak

Auszeichnung: 

Geladener Realisierungswettbewerb

Publikation: 

keine Angabe

1- BILDUNG EINES URBANEN IDENTIFIKATIONSRAUMES Am Verkehrsknoten über der A23 und der U1 soll durch die Positionierung von Einzelgebäuden entlang des Kreisverkehrs ein neuer urbaner Identifikations- und Aktivitätsraum entstehen. Die Baukörper verweisen in ihrer Dimensionierung... ☛ READ MORE