








der kindergarten am stadtpark wird als kinderdorf interpretiert. es gibt die häuser der kinder, die als gemeinschaften von vier gruppen verstanden werden, und es gibt die urbane winterlandschaft, die stationen im fließenden raum beinhaltet.
alle wege im kindergarten am stadtpark sind darauf ausgelegt, neugierde zu wecken:
über einen aktiven vorplatz mit einer spielwand betritt man das kinderdorf am stadtpark.
um einen immergrün patio tastet man sich über die rampe zum eingang im mittelgeschoß.
am sonnendurchfluteten, mehrgeschoßigen hauptplatz entdeckt man den weg zu den kinderhäusern.
neben den wegen zu den häusern zieht das mehrgeschoßige, verglaste spielhaus die blicke auf sich.
unter den drei oberlichtern in den hausgemeinschaften freut man sich auf die versteckten nischen.
über innenstiegen besucht man die nachbarn der kindergemeinschaft, um in den garten zu kommen.
auf der schwebenden brücke entdeckt man das lesen und musiziert im wintergartenartigem atelier.
neben dem kochen lernt man das werken und schnuppert in die autolandschaft.
am stadtrand des parkes beobachtet man die stadt vom urbanen bistro mit weitblick.
durch die kleinen fenster fokussiert man auf ausgewählte bäume im garten.
durch große fenster verliert man sich im panoramaausblick auf den stadtpark.
zu einem garten, der geschichten erzählt, kommt man über zu entdeckende pfade.
damit die lust aufs spielen besonders geweckt wird, gibt es innere fenster zum hauptplatz.
die aneignung des eigenen hauses soll die multioptionen des lebens ebenso widerspiegeln, wie auch die vielschichtigkeit des flanierens in der natur ... diese interaktion bedeutet für uns, den alltag kreativ gestalten zu können.
erste aufregungen. beobachten. entdecken. die wirklichkeit von einem anderen winkel sehen ... architektur und natur auf der suche nach erlebnisorientierten formen der kommunikation.

