




Ernst Anton Plischke gehört zu den großen Architekten der Moderne. Bevor er nach Neuseeland emigrieren musste und dort ein erfolgreiches Architekturbüro führte, baute er schon in jungen Jahren das legendäre „Haus Gamerith“ über dem Attersee. Nach dem Krieg rief man ihn zwar als Professor an die Akademie der bildenden Künste Wien zurück, Bauaufträge von der Stadt Wien blieben aber weitgehend aus.
Zu seinem 100. Geburtstag (2003) gründeten Schüler und Freunde die E. A. Plischke-Gesellschaft: Sie sollte mit dem E. A. Plischke-Preis, der heuer zum dritten Mal verliehen wird, das Menschliche und das Geistige im Bauen als den wahren Maßstab für gute Architektur in Erinnerung bringen.
Der Ernst A. Plischke-Preis 2014 geht ex aequo an zwei besondere Bauwerke unterschiedlicher Aufgabenstellung und Größenordnung:
ERNST A. PLISCHKE-PREIS 2014
an den österreichischen Lehmbaumeister Martin Rauch in Planungsgemeinschaft mit dem Schweizer Architekten.
Roger Boltshauser für das Haus Rauch bei Schlins in Vorarlberg an die Architektin Laura P. Spinadel und ihre Partner Jean Pierre Bolívar und Bernd Pflüger von BUSarchitektur für den Masterplan, die Freiraumgestaltung und das Hörsaalzentrum des neuen Campus der Wirtschaftsuniversität Wien.
Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 22. Oktober 2014, um 19 Uhr in der Aula der Akademie der bildenden Künste Wien statt.

