Städtebauliches Konzept: Die Anordnung der Baukörper ermöglicht die Erweiterung der grünen Uferzone der Sill auf das Grundstück. Das Projekt wird zu einer Parklandschaft, die öffentliche und halb-öffentliche Nutzungen des Raumprogramms aufnimmt. Die Grenzen zwischen den Bereichen können für die unterschiedlichen Nutzungsszenarien wie Wettbewerbe, Messen, Festivals und Märkte etc. flexibel angepasst werden.
Architektonisches Konzept: Der Entwurf des Kletterzentrums in Innsbruck soll ein Anziehungspunkt werden und als städtebauliches Zeichen für die Umgebung dienen. Die neue Halle ist als eigenständiger Körper konzipiert, deren klare rechteckige Form einen durch die Subtraktion von unregelmäßigen Körpern gebildeten Raum umspannt, der die Nutzung als Kletterhalle erlaubt. Es stellte sich die Frage, wie diese aussagekräftige Form ein integraler Bestandteil der Architektur wird. Sie kann als die vor Ort existierende Geographie verstanden werden, die nun durch ihre Abwesenheit erkennbar gemacht wird. Der Raum der beklettert wird ist die Höhle und nicht der Berg. Ausgangspunkt ist ein Quader mit einer regelmäßigen Struktur, der mit dem Umfeld reagiert und sich darin einbettet und so dem leeren Raum Ausdruck verleiht. Der Raum und das architektonische Funktionsprogramm zwischen Neubau und Bestand werden als Fuge interpretiert, die notwendig ist, um die Interventionen konzeptionell und baulich zu trennen. Als optionale Nutzung wird ein Outdoor Skatepark vorgeschlagen.
Bauphysik und Energie-Effizienz: Unter Berücksichtigung der Gebäudegeometrie mit einer hochwertigen thermischen Gebäudehülle (erhöhte Dämmwerte), sowie in Teilbereichen einer intelligenten Glasfassade. Dies sichert sowohl im Sommer als auch im Winter einen sehr guten thermischen Komfort und trägt somit auch zur Nachhaltigkeit des Gebäudes bei. Weiter sorgt die thermische Fassadenhülle für eine natürliche Erwärmung des Rauminnenklimas über die Transmission der Aufbauten. In Bezug auf die Akustik werden in den Hallen entsprechend wirksame Maßnahmen durch Holzlamellendecken vorgesehen.

Kletterzentrum

WUB Sportstadt Innsbruck

Typologie: 
Gewerbe, 
Veranstaltung
Land: 
Österreich
Ort: 
Innsbruck
Adresse: 
Matthias-Schmid-Straße 12
Datum: 
09 Juli 2014
Fläche: 
4.662 m2
Bauherr: 
IIG - Innsbrucker Immobilien GmbH
Status: 
Wettbewerb
Experte: 

B + G Ingenieure, Baukunst POIGER

Auszeichnung: 

keine Angabe

Publikation: 

keine Angabe

Städtebauliches Konzept: Die Anordnung der Baukörper ermöglicht die Erweiterung der grünen Uferzone der Sill auf das Grundstück. Das Projekt wird zu einer Parklandschaft, die öffentliche und halb-öffentliche Nutzungen des Raumprogramms aufnimmt. Die Grenzen zwischen den... ☛ READ MORE