







DIE GAERTEN AM GERIATRIEZENTRUM LIESING: Der neue park wird sich wie ein band durch die neuen gebäudeensembles schlingen und durch seine enge verknüpfung mit den aussenanlagen des zentrums und der wohnanlagen zahlreiche synergien hervorbringen. Die parkanlage ist durch tore und pforten nachts abschliessbar. Die besondere qualität der anlage liegt in der begegnung zwischen den generationen. Dazu gehört der ruhige aufenthalt, der spaziergang, der treffpunkt, aber auch das kinderspiel. Allerdings wurden raumgreifende bewegungsspiele (fussball, basketball) aus sicherheitsgründen aus dem park verbannt.
DER PARK BAUT AUF EINEM SZENISCHEN KONZEPT AUF: Urbane eingangszone von der perchtoldsdorfer strasse, der weg ist zunächst von baukörpern gefasst, öffnet sich dann visuell in den gartenhof des geriartriezentrums und in den langen grünraum zum südlich gelegenen liesinger bad. Baumbestandener vorplatz an der strasse, eingangstor zum park, hain der vielfalt - ein dach aus unterschiedlichen bäumen verbindet das geriatriezentrum mit der tagesgeriatrie.
SPIELZONE: Vor der nordfassade des schlosses wird das erscheinungsbild des parks „weicher“, die grünen und blühenden inseln in der fläche werden grösser. Stufen führen zum wassergefüllten schlossgraben hinab. In den baumbestand an der westseite des parks eingebettet wird eine abfolge von spiel und sitzmöglichkeiten für kleinkinder angeboten. Für die eltern und begleiter steht der schanigarten des schlosskaffees bereit.
GERIATRIEZENTRUM : Alle höfe sind mit geländern zum sicheren begehen ausgestattet. Die grenzen zum öffentlichen park sich deutlich definiert und bei bedarf verschliessbar.
GARTENHOF: Der gartenhof ist vom öffentlichen park durch die wasserbecken getrennt. Er ist thematisch zweigeteilt: aufenthaltsort und kommunikationsort zwischen patienten und besuchern im geriatriecafe. Der westliche teil soll jenen therapeutischen aktivitäten raum bieten, die bewegung und kommunikation umfassen (physio- ergotherapie. Das jeweilige flächenangebot wird von erhöhten rasenflächen und blumenbeeten gesichert. Durch die höhenlage soll zum sitzen und erleben der pflanzen eingeladen werden. Handläufe an den grünflächen erlauben sichere bewegung.
THERAPIEGÄRTEN IM SÜDEN UND WESTEN: Die schmale gartenzone nimmt die bereiche für die gartentherapie und für das gehtraining auf. Sie ist durch wasserbecken und hecke vom öffentlichen park abgeschirmt. Am rand des gartens kräuter und blütenstauden in leicht erhöhten beeten. Die gartentherapie findet an rollstuhl- und rollator-gerechten hochbeeten statt. Zu ausstattung gehört die materialbox für das werkzeug, der wasseranschluss und der arbeitstisch. Das gehtraining umfasst leicht höhenunterschiede, bordsteine und andere hindernisse im öffentlichen raum.

